Unfallversicherung

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Eine private Unfallversicherung greift im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung auch bei Unfällen zu Hause oder in der Freizeit, auf Reisen.

Tragen Versicherte bleibende, gesundheitliche Schäden davon, zahlt die Unfallversicherung unter anderem: Invaliditätsleistungen, Übergangsleistungen, Tagegelder, Krankenhaustagegelder und, im schlimmsten Fall, Todesfallleistungen.

Ebenfalls sind Zusatzleistungen wie Genesungsgelder, Kurkostenbeihilfen, Kostenübernahme bei kosmetischen Operationen oder Bergungen und Progression der Versicherungssumme eine Möglichkeit, sofern der Leistungskatalog entsprechend vereinbart wurde.

Meistens werden Unfallversicherungen für eine Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Nach einer Beitragserhöhung, einem Schadensfall oder 3 Monate vor Ablauf der Vertragszeit haben Versicherte jedoch die Möglichkeit zu kündigen. Tun sie dies nicht, läuft der Vertrag automatisch weiter.

Wichtig bei dem Zusammenstellen der Leistungen sind vor allem die Grundsumme der Unfallversicherung und die Todesfallleistung. Die Grundsummer wird beispielsweise abhängig von der jeweiligen Invalidität ausgezahlt, welche wiederum durch eine festgelegte Gliedertaxe bestimmt wird.

Ebenfalls darauf zu achten, ob man einen Vertrag mit Progression der Leistungen hat. Diese würde dafür so fern, dass sich die Leistungen der Versicherung bis zu jenem festgelegten Prozentsatz kontinuierlich erhöhen.

Dies sind alles Versicherungsbausteine, die sich individuell zusammenstellen lassen. Die größten Kostenfaktoren dabei sind, Höhe der Invaliditätssumme, Service-Leistungen des Versicherers und Alter des Versicherungsnehmers. Grundsätzlich gilt eine Einstufung in zwei Gefahrengruppen abhängig der körperlichen Belastung im Beruf und der Einstufung etwaiger Hobbys. Grundsätzlich gilt: je größer die körperliche Belastung im Beruf und je gefährlicher das ausgeübte Hobby, desto höher die zu zahlenden Prämien.